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Wie Sie Aufklärungsdaten im Personenschutz sinnvoll verwalten

25. Apr. 2017 Personenschutz, Aufklärung

Zeitgemäßer Personenschutz steht vor besonderen Herausforderungen. Um eine bestmögliche Gefahrenprävention zu gewährleisten müssen zahlreiche Informationen erfasst, ausgewertet und weiterkommuniziert werden. Dies gilt besonders dann, wenn das Schutzkonzept eine Aufklärung im Rahmen des erweiterten Personenschutzes (EPS) umfasst. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Aufklärungsdaten effektiv verwalten.

Welche Aufklärungsdaten sind relevant?

Information aus dem Umfeld der Schutzperson zu erfassen und auszuwerten ist eine zentrale Aufgabe der Aufklärung. Doch schnell stellt sich die Frage, welche Informationen überhaupt sicherheitsrelevant sind und somit dokumentiert werden sollen. Es gibt Information, die ganz offensichtlich bedeutsam sind und für jeden Personenschützer notfalls schnell zur Verfügung stehen müssen. Dazu zählen Kontaktdaten zur Schutzperson selbst und Personen, mit denen sie direkt und indirekt in Verbindung steht. Dies kann der Hausarzt, das Dienstpersonal oder ein Ansprechpartner der Schule sein, die das Kind der Schutzperson besucht. Wichtige Orte, wie die nächstgelegene Notfallapotheke oder Polizeistationen zählen ebenfalls dazu.

Das Bauzelt am Straßenrand

Jedoch können auch unscheinbar wirkende Informationsquellen von Bedeutung sein, die zunächst nicht als potentielle Gefahrenquelle wahrgenommen werden. Denken Sie an ein Bauzelt, das genau an der Straße errichtet wurde, die zum Gebäude der Schutzperson führt, oder ein häufig wiederkehrender Spaziergänger, der das Anwesen der Schutzperson eingehend betrachtet. Wie lassen sich solche Aufklärungsdaten sinnvoll verwalten?

Dass ein computergestütztes System für diese Aufgabe unerlässlich ist, sollte selbstverständlich sein, denn die Erfassung und Auswertung muss unmittelbar vor Ort erfolgen. Die Anzahl und die Frequenz, mit der ein Personenschützer Informationen in Form von Aufklärungsmeldungen (AK-Meldungen) dokumentiert werden auch als Meldeschwelle bezeichnet. Eine hohe Meldeschwelle muss jedoch nicht gleichbedeutend mit einem hohen Informationsgehalt sein.

Aufklärungsmeldungen mit hohem Informationsgehalt

Zeit kann ein entscheidendes Merkmal sein, wenn es um die Aufnahme von Informationen geht. Hier sind einige Tipps, was Sie bei der Erstellung von AK-Meldungen berücksichtigen sollten:
  • Kategorisieren Sie Ihre AK-Meldungen: Dies ermöglicht eine präzisere Auswertung, beispielsweise nach Vorfällen mit Sachbeschädigungen.
  • Vergeben Sie Ihren AK-Meldungen eine Priorität, um zwischen brisanten und weniger wichtigen Ereignissen schnell unterscheiden zu können.
  • Fügen Sie aussagekräftige Bilder hinzu, anstatt Details mit Worten zu beschreiben.
  • Vermeiden Sie doppelten Informationsgehalt. Wenn Sie ein Fahrzeug zu einer Meldung hinzufügen ist es beispielsweise überflüssig das Fahrzeug samt Kennzeichen erneut zu beschreiben.

Fortgeschrittene Software ermöglicht es Ihnen zudem direkt nach dem Anlegen einer Meldung Aufgaben zu erstellen, die Ihnen selbst oder Mitarbeitern zugewiesen werden können. Dadurch lässt sich ein einfacher Worklfow realisieren der z.B. die Beauftragung eines Handwerksdienst zur gerade festgestellten Sachbeschädigung am Eingangstor vorsieht.


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